Risiko definiert als Standardabweichung

In der Finanzmarkttheorie versteht man üblicherweise unter Risiko die zu erwartenden Renditeschwankungen einer Anlage, ausgedrückt in der statistischen Messzahl Standardabweichung δ (sigma), genannt Volatilität. Je grösser die einer Anlage zugeordnete Volatilität ist, umso risikoreicher wird die Anlage eingeschätzt. Um Aussagen über Wahrscheinlichkeiten machen zu können, wird angenommen, dass die Renditen normalverteilt sind; dies ist eine modellhafte Annährung an die Wirklichkeit.

 

Approximation durch die Normalverteilung:

 

Die aktuelle Standardabweichung der Anlagen beträgt 3.8. Die Standardabweichung des Benchmarks liegt bei 3.9. Laut Theorie werden somit die Anlagen der PKBS risikoärmer eingeschätzt als diejenige des Benchmarks. Die Berechnungen der annualisierten Kennzahlen basieren auf 36 historischen Monatsrenditen.