Mindestens 30% der weltweiten Land- und Meeresflächen sollen unter Schutz gestellt werden, 30% der geschädigten Ökosysteme an Land und im Meer wiederhergestellt oder die Lebensmittelverschwendung um die Hälfte reduziert. Diese und viele weitere Ziele hat die Schweiz mit rund 200 anderen Staaten 2022 im Biodiversitätsrahmenwerk von Kunming-Montreal verabschiedet.
Auch für Investoren ist der Verlust der biologischen Vielfalt von Bedeutung. Denn physische Risiken (z. B. Ernteausfälle, Infektionskrankheiten, invasive Schädlinge), Übergangrisiken aufgrund des Anpassungsprozesses von einer naturschädigend zu einer naturfördernden Wirtschaft sowie Prozessrisiken aufgrund möglicher Rechtsstreitigkeiten können Vermögensanlagen negativ beeinflussen.
Ziel der PKBS ist deshalb der Schutz des Portfolios vor naturbezogenen Risiken. Entsprechend sollen diese bei Anlageentscheiden berücksichtigt und die Gefahr von gestrandeten Vermögenswerten im Portfolio reduziert werden. Damit anerkennt die PKBS die Bedeutung der biologischen Vielfalt gemäss dem Kumning-Montreal-Abkommen und unterstützt naturverträgliche Finanzflüsse soweit mit vorhandenen Kennzahlen und Hilfsmitteln möglich.
Über Best-in-Class-Indizes, welche auch den Einfluss auf die Naturvielfalt in die Bewertung miteinbeziehen, die Wahrnehmung der Stimmrechte und Engagement für naturverträgliche bzw. gegen naturbelastende Unternehmensaktivitäten bemüht sich die PKBS ihren Beitrag zur Biodiversität zu leisten.