Neben den ökologischen Zielen sieht sich die PKBS auch aufgrund finanzieller Aspekte in der Pflicht, sich mit den Klimarisiken auseinanderzusetzen. Denn der Klimawandel kann den Wert von Kapitalanlagen negativ beeinflussen. Übergangsrisiken aufgrund des Wandels von einer kohlenstofflastigen hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft sowie physische Risiken (z. B. Produktionsausfälle und steigende Kosten aufgrund von Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Stürmen) können den Wert von Vermögenanlagen verringern. Der Übergang zu einer kohlestoffarmen Wirtschaft ergibt für Finanzinvestoren aber auch Chancen z. B. im Bereich erneuerbarer Energie.
Ziel der PKBS ist der Schutz des Portfolios vor Klimarisiken. Entsprechend sollen diese bei Anlageentscheiden berücksichtigt und die Gefahr von gestrandeten Vermögenswerten im Portfolio reduziert werden.
Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung gegenüber dem Klimaschutz gemäss dem Pariser Klimaabkommen nutzt die PKBS zum einen Ausschlüsse und Best-in-Class-Indizes zur Dekarbonisierung des Portfolios, zum anderen die Wahrnehmung der Stimmrechte und Engagement zur Reduktion der finanzierten Emissionen in der Realwirtschaft. Damit soll das Netto-Null-Ziel bei ihrem Portfolio bis 2050 erreicht werden. Aufgrund der direkten möglichen Einflussnahme bei den direkt gehaltenen Liegenschaften gilt hier das Ziel «Netto Null 2040».