Pensionskasse Basel-Stadt -

Pensionskasse Basel-Stadt - Vorsorge verpflichtet

Was passiert bei einer Scheidung?

Bei einer Scheidung werden die während der Ehe erworbenen Vorsorgeansprüche der Ehegatten vom Gericht in der Regel hälftig geteilt.

 

Jeder Ehegatte hat Anspruch auf diesen Anteil. Zu beachten ist, dass die Teilung durch das Gericht verfügt wird und das effektive Teilungsverhältnis im Scheidungsurteil festgehalten ist.

 


Teilung Vorsorgeansprüche

Aktivversicherte Personen Geteilt wird die Differenz zwischen der Austrittsleistung (Sparkapital) im Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens verglichen mit jener im Zeitpunkt der Eheschliessung.
Bezüger einer temporären Invalidenrente Geteilt wird die hypothetische Austrittsleistung (passives Sparkapital). Diese entspricht der Austrittsleistung, welche die invalide Person bei Wegfall ihrer Invalidität erhalten würde.
Bezüger einer lebenslänglichen Invalidenrente, welche das Rücktrittsalter noch nicht erreicht haben Geteilt wird die hypothetische Austrittsleistung (passives Sparkapital).
Bezüger einer Altersrente oder Bezügern einer lebenslänglichen Invalidenrente, welche das Rücktrittsalter erreicht haben Geteilt wird die Rente, indem dem begünstigten Ehegatten ein Rentenanteil zugesprochen wird.

Dieser Rentenanteil wird anschliessend in eine lebenslängliche Scheidungsrente umgewandelt.

 

 

Durchführung

Nachdem die Scheidung eingeleitet wurde, erstellt die PKBS auf Anfrage eine Zusammenstellung der erforderlichen Werte. Zudem gibt sie üblicherweise zuhanden des Gerichts eine Durchführbarkeitserklärung ab, welche bestätigt, dass die vorgesehene Teilung vorgenommen werden kann.

  

Folgende Angaben benötigen wir, um die zu teilende Vorsorgeansprüche zu ermitteln:

  • Datum der Einleitung des Scheidungsverfahrens

  • Heiratsdatum

  • Höhe der Austrittsleistung im Zeitpunkt der Eheschliessung, inkl. BVG-Anteil

 


Auswirkungen

Aktivversicherte Personen Wird das Sparkapital infolge Scheidung reduziert und dieser Teil dem geschiedenen Ehegatten übertragen, so reduzieren sich die späteren Altersleistungen.
Bezüger einer temporären Invalidenrente Das passive Sparkapital wird reduziert, wodurch die Höhe der Altersleistungen, welche ab dem Zeitpunkt der Pensionierung ausgerichtet werden, gesenkt wird.

Die temporäre Invalidenrente wird jedoch weiterhin unverändert ausgerichtet.

Bezüger einer lebenslänglichen Invalidenrente, welche das Rücktrittsalter noch nicht erreicht haben Die lebenslängliche Invalidenrente wird ab Rechtskraft des Scheidungsurteils versicherungstechnisch gekürzt.
Bezüger einer Altersrente oder Bezügern einer lebenslänglichen Invalidenrente, welche das Rücktrittsalter erreicht haben Die laufende Rente wird ab Rechtskraft des Scheidungsurteils gekürzt.

 

 

Rückzahlung Scheidung

Aktivversicherte sowie Bezüger einer temporären Invalidenrente können den Anteil des Sparkapitals, welcher infolge Scheidung übertragen wurde, jederzeit einkaufen.

 

Vor einem Einkauf ist zwingend der Einkaufsfragebogen einzureichen.

 


Zuständigkeit schweizerischer Gerichte

Für den Ausgleich von Vorsorgeansprüchen gegenüber Vorsorge- bzw. Freizügigkeitseinrichtungen sind ausschliesslich die schweizerischen Gerichte zuständig, welche schweizerisches Recht anwenden.

 

Ausländische Urteile bezüglich der Aufteilung von Vorsorgeguthaben werden seit dem 1. Januar 2017 nicht mehr anerkannt.


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