Pensionskasse Basel-Stadt -

Pensionskasse Basel-Stadt - Vorsorge verpflichtet

Governance

Die PKBS richtet sämtliche Handlungen auf den Vorsorgezweck aus und versteht unter Governance die Gesamtheit der auf den Vorsorgezweck ausgerichteten Grundsätze, die unter Wahrung von Entscheidungsfähigkeit und Effizienz auf der obersten Unternehmensebene Tranzparenz und ein ausgewogenes Verhältnis von Führung und Kontrolle anstreben.

Der Verwaltungsrat hat diesbezüglich das Reglement zur Governance erlassen, welches die ASIP-Charta und Fachrichtlinie als Anhang enthält. Einerseits wird das erwartete Verhalten der Organe und der Mitarbeitenden der PKBS sowie der externen Personen, die für die PKBS in der Vermögensverwaltung oder der Geschäftsführung im engeren oder weiteren Sinn tätig sind, geregelt. Andererseits wird der Prozess definiert, wie das Verhalten kontrolliert und gesteuert wird, um sicherzustellen, dass sämtliche Handlungen auf den Vorsorgezweck ausgerichtet sind.

Die im Reglement zur Governance enthaltenen Loyalitätsvorschriften gelten für alle Organe und Gremien der PKBS sowie ihre Mitarbeitenden und auch für externe, natürliche oder juristische Personen, die für die PKBS in der Vermögensverwaltung oder der Geschäftsführung im engeren oder weiteren Sinne oder beratend tätig sind. Damit soll nicht nur den Bestimmungen von Art. 48f bis 48l BVV2 "Integrität und Loyalität der Verantwortlichen" entsprochen, sondern auch dokumentiert werden, dass die Organe der PKBS, insbesondere auch im Bereich der Vermögensanlagen, in erster Linie die Interessen der Versicherten wahren.


Das Reglement zur Governance regelt zudem wie die PKBS die Aktionärsrechte wahr nimmt:

Dialog mit den Unternehmen:

Mit Unternehmen einen Dialog zu führen ist notwendiger Bestandteil einer langfristigen Investitionsstrategie, welche die nachhaltige Entwicklung berücksichtigt. Durch den Dialog werden die Unternehmen auf eine gute Corporate Governance und auf die Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung sensibilisiert, damit ein Verbesserungsprozess eingeleitet wird. Letztlich ist es das Ziel, den Wert der Unternehmen langfristig für ihre Aktionäre und alle anderen Anspruchsgruppen zu steigern. Mehrere Vorsorgeunternehmungen darunter auch die PKBS, haben Ethos ein Mandat erteilt, um den Dialog mit schweizerischen Unternehmen im Bereich Corporate Governance sowie Umwelt- und Sozialverantwortung der Unternehmen zu führen. Die Wahl der Themen wird jährlich festgelegt.

Wahl- und Stimmrechte:

Die Wahl- und Stimmrechte („Aktionärsrechte“) aller direkt gehaltenen Aktien von Schweizer Gesellschaften, die in der Schweiz oder im Ausland kotiert sind, werden von der PKBS ausgeübt. Dabei sind die Bestimmungen der „Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften“ („VegüV“) einzuhalten. Dieser Grundsatz gilt auch, falls der PKBS bei indirekt gehaltenen Aktien obiger Aktiengesellschaften ein effektives Stimm- und Wahlrecht eingeräumt wird (z.B. via elektronische tools). Bei ausländischen Gesellschaften wird grundsätzlich auf die Wahrnehmung der Aktionärsrechte verzichtet. Die Entscheidungsgrundsätze der Wahl- und Stimmrechte richten sich nach Prinzipien für nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung sowie nach Best-Practice-Regeln im Bereich der Corporate Governance. Zu diesem Zweck stützt sich die PKBS auf die Richtlinien, Analysen und Stimmrechtsempfehlungen von Ethos als ihren Proxy Advisor ab.

 

 

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