Pensionskasse Basel-Stadt -

Pensionskasse Basel-Stadt - Vorsorge verpflichtet

Was passiert bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses?

Austritt aus der PKBS

Wenn Sie vor Eintritt eines Vorsorgefalls (Alter, Tod oder Invalidität) die PKBS verlassen, besteht Anspruch auf eine Austrittsleistung.

 

Ihre Austrittsleistung entspricht in der Regel dem Sparkapital, welches sich wie folgt zusammensetzt:

 

  • die Sparbeiträge

  • die Eintrittsleistungen (eingebrachte Austrittsleistungen)

  • die Rückzahlungen im Rahmen der Wohneigentumsförderung

  • Übertrag infolge Ehescheidung

  • allfällige Einkaufssummen sowie

  • die Zinsen

 

Für die Risiken Tod und Invalidität bleiben Sie während eines Monats nach Auflösung des Vorsorgeverhältnisses bei der PKBS versichert. Wird vorher ein neues Vorsorgeverhältnis begründet, so ist die neue Vorsorgeeinrichtung zuständig.

 


Verwendung der Austrittsleistung

Bei einem Austritt aus der PKBS haben Sie uns mit dem Austrittsformular mitzuteilen, wohin Ihre Austrittsleistung übertragen werden soll.

 

In der Regel wird die Austrittsleistung an die Vorsorgeeinrichtung Ihres neuen Arbeitgebers überwiesen. Falls Sie nicht weiterhin in einer Vorsorgeeinrichtung versichert sein sollten, wird die Austrittsleistung zur Sicherung des Vorsorgeschutzes auf ein Freizügigkeitskonto oder auf eine Freizügigkeitspolice Ihrer Wahl überwiesen.

 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Barauszahlung der Austrittsleistung zu beantragen.

 

Sollte Ihrerseits keine Mitteilung über die Weiterverwendung der Austrittsleistung erfolgen, so wird diese ordnungsgemäss an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG zwecks Einrichtung eines Freizügigkeitskontos überwiesen.

 


Barauszahlungsgründe

Die Austrittsleistung wird unter folgenden Bedingungen bar ausgerichtet.

 

Sofern Sie verheiratet sind oder in eingetragener Partnerschaft leben, ist zudem die schriftliche Zustimmung Ihres Ehegatten oder eingetragenen Partners/in erforderlich.

 

Geringfügigkeit

Wenn die Austrittsleistung kleiner ist als Ihr Jahresbeitrag.

 

Selbständigkeit

Wenn Sie sich im Haupterwerb selbständig machen und nicht mehr der obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstellt sind. Damit wir prüfen können, ob die Bedingungen hierzu erfüllt sind, verwenden Sie bitte das Formular Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit.

 

Aufgabe der Erwerbstätigkeit in der Schweiz und Ausreise in EU-EFTA

Sofern Sie in ein EU/EFTA-Land ausreisen, ist die Barauszahlung des obligatorischen Teils der Austrittsleistung (BVG-Anteil) nur dann möglich, wenn Sie nach den Rechtsvorschriften des EU/EFTA-Staates nicht weiterhin der obligatorischen staatlichen Versicherung für Alter, Invalidität und Hinterlassenenleistungen unterstehen.

 

Für eine allfällige Barauszahlung des BVG-Anteils benötigen wir den Nachweis der zuständigen Sozialversicherungsbehörde des betreffenden EU/EFTA-Landes. Diesbezügliche Abklärungen sind durch die versicherte Person beim Sicherheitsfonds BVG in Bern zu veranlassen. Dazu steht auf deren Website ein entsprechendes Formular zur Verfügung.

 

Die Auszahlung des überobligatorischen Anteils der Austrittsleistung erfolgt auf ein von Ihnen bezeichnetes Privatkonto.

 

Ausreise ins Ausland nicht EU-EFTA

Wenn Sie die Schweiz definitiv verlassen und uns hierfür eine Abmeldebescheinigung der Wohnsitzbehörde vorweisen.

 


Versicherte über 58

Versicherte Personen, die bei Austritt bereits das 58. Altersjahr vollendet und noch nicht das ordentliche Rücktrittsalter erreicht haben, können anstelle einer Altersrente die Austrittsleistung nur dann verlangen, sofern sie sich einer Vorsorgeeinrichtung anschliessen, sich als arbeitslos anmelden oder eine selbständige Erwerbstätigkeit im Haupterwerb aufnehmen.

 


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