Pensionskasse Basel-Stadt -

Pensionskasse Basel-Stadt - Vorsorge verpflichtet

Beiträge

Sobald Sie in der PKBS versichert sind, entsteht für Sie und Ihren Arbeitgeber die Pflicht, Beiträge zu leisten.

 

In erster Linie handelt es sich dabei um Spar- und Risikobeiträge. Diese werden von Arbeitnehmenden und Arbeitgeber gemäss Beitragsaufteilungsverhältnis (im Vorsorgeplan geregelt) entrichtet, wobei der Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge übernimmt.

 


Sparbeiträge

Die Sparbeiträge ergeben sich aus der Sparbeitragsskala in Ihrem Vorsorgeplan. In 5-Jahres-Schritten erhöht sich der jeweilige Sparbeitrag um 1,5%, sodass in jungen Jahren tiefere Beiträge und in älteren Jahren höhere Beiträge entrichtet werden.

 

Die Sparbeiträge werden Ihrem Sparkapital gutgeschrieben und sind zusammen mit den Zinsgutschriften und allfällig getätigten Einkäufen sowie Einlagen für die Bemessung Ihrer Altersrente massgebend.

 

Sofern es Ihr Vorsorgeplan vorsieht, besteht die Möglichkeit für den einzelnen Versicherten auf die Höhe seines Anteils an den Sparbeiträgen Einfluss zu nehmen. Nebst dem «Plan Standard» kann er in diesem Fall zwischen den Sparplänen «Plan Plus» und «Plan Minus» auswählen. Die Sparbeiträge der versicherten Person werden dabei um 3% erhöht bzw. um 3% reduziert. Die Höhe der Arbeitgeberbeiträge und des Risikobeitrags bleibt aber unverändert.

 

Verwenden Sie unser Berechnungs-Tool, um sich einen Überblick über die Auswirkungen Ihrer Planwahl zu verschaffen. Hierfür benötigen Sie lediglich Ihren aktuellen Vorsorgeausweis.

 

Die Mitteilung über eine Abweichung vom «Plan Standard» erfolgt mittels Formular bei Eintritt oder bis spätestens 30. November (Anpassung wird per 1. Januar des Folgejahres vollzogen).

 


Risikobeiträge

Die Risikobeiträge werden zur Finanzierung von Invaliditäts- und Todesfallleistungen verwendet. Sie tragen nicht zur Äufnung Ihres Sparkapitals bei.

 

Der Risikoprämiensatz ist für den ganzen Versichertenbestand des Vorsorgewerkes jeweils gleich hoch und ergibt sich aus dem jeweiligen Vorsorgeplan.

 


Weitere Beitragsarten

Stabilisierungsbeitrag

Stabilisierungsbeiträge fallen nur in teilkapitalisierten Vorsorgewerken an. Diese dienen zur Stärkung des Deckungsgrades des jeweiligen Vorsorgewerkes.

 

Sanierungsbeitrag

Liegt der Deckungsgrad des Vorsorgewerkes unter 100% (bei teilkapitalisierten Vorsorgewerken unter 80%), so sind Sanierungsmassnahmen erforderlich, um die finanzielle Lage des Vorsorgewerks zu verbessern. Eine Möglichkeit sind Sanierungsbeiträge, welche durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu leisten sind. 

 

Eine Sanierung dauert in der Regel zwischen 5 - 7 Jahren und darf max. 10 Jahre dauern. Die Sanierungsmassnahmen sind so zu wählen, dass das Vorsorgewerk in diesem Zeitraum einen Deckungsgrad über 100% bzw. 80% erreicht. Weitere Sanierungsmassnahmen können sein:

  • Einmaleinlagen des Arbeitgebers
  • Arbeitgeberbeitragsreserve mit Verwendungsverzicht
  • Unterschreitung des möglichen Zinssatzes
  • Kürzung der anwartschaftlichen Leistungen
  • Sanierungsbeiträge der Rentenbeziehenden, wobei die Erhebung eines Beitrages auf Renten nur auf demjenigen Teil der Rente zulässig ist, der in den letzten zehn Jahren durch reglementarisch nicht vorgeschriebene Erhöhungen entstanden ist.

 

Beiträge für die Weiterversicherung des bisherigen versicherten Lohnes

Entscheidet sich eine versicherte Person, deren massgebender Jahreslohn sich nach dem 58. Altersjahr um höchstens die Hälfte reduziert, den bisherigen versicherten Jahreslohn (ohne Berücksichtigung der Schichtzulagen) bis zum Rücktrittsalter beizubehalten, so hat sie für diesen weiterversicherten Lohnteil sowohl die Arbeitnehmer- wie auch die Arbeitgeberbeiträge zu entrichten.

 

Beiträge während eines unbezahlten Urlaubs

Vor Eintritt des unbezahlten Urlaubs kann sich eine versicherte Person dafür entscheiden, ihre Versicherung in vollem oder teilweisem Umfang (nur Risikoversicherung) weiterzuführen. Die dafür anfallenden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge hat sie dafür zu leisten.

 

 


 

 

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