Pensionskasse Basel-Stadt -

Pensionskasse Basel-Stadt - Vorsorge verpflichtet

Leistungen im Invaliditätsfall

Anspruchsvoraussetzungen

Anspruch auf eine temporäre Invalidenrente haben Versicherte, die wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit ganz oder teilweise erwerbsunfähig sind, sofern sie bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der PKBS versichert waren.

 

Die PKBS richtet sich bei der Beurteilung, ob eine Invalidität vorliegt, nach den Bestimmungen des BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge) und der Eidg. Invalidenversicherung (IV).

 

Versicherte haben vor Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters 65 Anspruch auf:

 

  • eine ganze Invalidenrente bei einer Invalidität von mindestens 70%.

  • eine anteilsmässige Invalidenrente bei einer Invalidität zwischen 25% und 70%.

 

Entspricht der IV-Grad weniger als 25%, besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente.

 

Die Auszahlung der Invalidenrente beginnt mit dem Anspruch auf Leistungen der Eidg. Invalidenversicherung (IV), frühestens jedoch mit dem Ende der Lohnfortzahlung oder Erschöpfung allfälliger Taggeldansprüche aus der Lohnausfallversicherung. 

 


Höhe der Invalidenleistungen

Für die Berechnung der Invalidenrente bildet nicht das Sparkapital die Grundlage, sondern der versicherte Jahreslohn. Die Höhe der Risikoleistungen wird somit unabhängig von einem fehlenden Einkauf, von einem Vorbezug für Wohneigentum oder einer Auszahlung infolge Scheidung berechnet.

 

Die Invalidenrente wird dabei in Prozenten des versicherten Jahreslohnes bestimmt. Je nach Vorsorgeplan beträgt die Höhe der Invalidenrente z. Bsp. 65% des versicherten Jahreslohns.

 

Für jedes Kind, welches im Todesfall Anspruch auf Waisenrente hätte, besteht Anspruch auf eine Invaliden-Kinderrente von 20% der laufenden Invalidenrente.

 

Bei Beginn der Rentenzahlungen der PKBS infolge Invalidität gelangt zusätzlich ein allfällig vorhandenes Sparkonto vorzeitige Pensionierung zur Auszahlung. Diese Auszahlung kann von der versicherten Person auch unwiderruflich auf das Rücktrittsalter 65 festgelegt werden.

 


Dauer des Anspruchs auf eine Invalidenrente

Der Anspruch erlischt, wenn der Grad der Invalidität weniger als 25% beträgt, bei Erreichen des Rücktrittsalters oder mit dem Tod der anspruchsberechtigten Person.

 


Wechsel Invalidenrente zu Altersrente

Bei Erreichen des Rücktrittsalters 65 wird die temporäre Invalidenrente durch eine Altersrente abgelöst.

 

Während der Invalidität wird das im Zeitpunkt vorhandene Sparkapital bis zum Erreichen des Rentenalters weitergeführt. Die PKBS übernimmt in einem solchen Fall die Arbeitnehmer- und Arbeitgebersparbeiträge ab Beginn der Invalidität bis zur Pensionierung (Sparbeitragsbefreiung). Als Basis für die Beiträge gilt der bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit versicherte Lohn.

 

Dieses weitergeführte Sparkapital wird – analog zur Pensionierung – mit dem Umwandlungssatz 5.8% in eine Altersrente umgewandelt.

 

Bestehen vor Eintritt der Invalidität Einkaufslücken, so führen diese dazu, dass die Altersrente tiefer ausfallen kann als die Invalidenrente. 

 


Anmeldung für den Bezug von Invalidenleistungen

Bei längerer Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig bei der Eidg. Invalidenversicherung (IV) anzumelden und uns eine Kopie der Anmeldung einzureichen.

 

Danach erhalten Sie auch von uns die Anmeldung zum Bezug von Invalidenleistungen.

 

Bitte beachten Sie weiter, dass wir die Prüfung Ihrer Ansprüche erst vornehmen können, wenn die Eidg. IV in ihrem Verfahren den Invaliditätsgrad festgelegt hat. 

 


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