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...über die wichtigen Anpassungen per 1.1.2024

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Anpassung der Konditionen per 1. Januar 2024

Wir halten Sie über die neusten Entwicklungen in diesem Umstellungsprozess auf dem Laufenden.

Ausgangslage

Der technische Zinssatz sinkt per 1. Januar 2022 von 2.25 auf 1.75%. Die damit verbundene Senkung des Basis-Umwandlungssatzes von 5.44 auf 5.20% wird per 1. Januar 2024 vollzogen. Neue Umwandlungssatzmodelle und Abfederungsmassnahmen glätten die Folgen für die Versicherten.

Seit Jahren sind die Zinsen für Private nur noch knapp im Plus. Institutionelle Anleger wie Pensionskassen zahlen gar Negativzinsen, mit gravierenden Folgen: Die Erträge, die zur Deckung der Rentenversprechen nötig sind, sinken stetig. Wie andere Pensionskassen hat nun auch der Verwaltungsrat der PKBS die Konsequenzen gezogen und beschlossen, den technischen Zinssatz per 1. Januar 2022 von 2.25 auf 1.75% zu senken.

Lesen Sie hierzu die weiteren Ausführungen in:

Projektphasen 2021 - 2024
Der Umstellungsprozess für Arbeitgeber und Vorsorgekommissionen startet im Herbst 2021.Haben die Vorsorgekommissionen den Vorsorgeplan ausgewählt, informiert die PKBS die Versicherten im pensionierungsfähigen Alter über die voraussichtlichen Altersleistungen ab 1. Januar 2024.
Die Vorsorgekommission berät sich und wählt bis spätestens September 2022 den ab 1. Januar 2024 gültigen Vorsorgeplan.Mit  dem Versand  der Vorsorgeausweise im Frühjahr 2023 werden alle Versicherten eine entsprechende Übersicht erhalten, die über die individuellen Anpassungen informiert.

 

Neue Umwandlungssatzmodelle federn Folgen ab

Auf den 1. Januar 2024 werden neue Umwandlungssatzmodelle eingeführt, welche es den Anschlüssen ermöglichen wird, weiterhin einen höheren Umwandlungssatz im Alter 65 vorzusehen als 5.2%.

Künftig sind nebst dem Basis-Umwandlungssatz vier weitere Modelle möglich - unter anderem zwei Splitting-Modelle:

So funktioniert das Splitting-Modell

Beim Splitting-Modell wird Ihr gesamtes Sparkapital im Zeitpunkt der Pensionierung in zwei Teile geteilt: bis zu einem Betrag von CHF 500'000 wird es mit dem höheren Umwandlungssatz in eine Rente umgewandelt. Derjenige Teil Ihres Sparkapitals, der die CHF 500'000 übersteigt, wird mit dem tieferen Umwandlungssatz umgewandelt.

Im Alter 65 betragen die Umwandlungssätze dann je nach gewähltem Splitting-Modell entweder 5.8/5.4% oder 5.6/5.2%. Bei einer vorzeitigen Pensionierung, welche weiterhin ab Alter 58 möglich ist, werden die Umwandlungssätze pro Monat Vorbezug um 0.01%-Punkte reduziert. Die Umwandlungssätze können überdies reduziert werden, wenn im Zeitpunkt der Pensionierung nicht zehn Beitragsjahre in der Kasse zurückgelegt wurden, wobei angebrochene Beitragsjahre als volle gelten.

Nach erfolgter Pensionierung kommt dann eine Altersrente zur Auszahlung, die unter Umständen aus Teil 1 und Teil 2 zusammengesetzt ist - je nach Höhe des Sparkapitals, welches bis zur Pensionierung angespart wurde:

 

Splitting-Modell 5.8/5.4 im Alter 65Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 3
Sparkapital total         450'000         650'000       1'300'000
Teil 1: ≤500'000         450'000         500'000          500'000
Umwandlungssatz (65) Teil 15.80%5.80%5.80%
Altersrente Teil 1           26'100           29'000             29'000
Teil 2: >500'000                    -           150'000          800'000
Umwandlungssatz (65) Teil 2                    -  5.40%5.40%
Altersrente Teil 2                    -               8'100             43'200
Total Altersrente Teil 1 + Teil 2           26'100           37'100             72'200
Splitting-Modell 5.8/5.4 im Alter 60Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 3
Sparkapital total         390'000         570'000          890'000
Teil 1: ≤500'000         390'000         500'000          500'000
Umwandlungssatz (60) Teil 15.20%5.20%5.20%
Altersrente Teil 1           20'280           26'000             26'000
Teil 2: >500'000                    -             70'000          390'000
Umwandlungssatz (60) Teil 2                    -  4.80%4.80%
Altersrente Teil 2                    -               3'360             18'720
Total Altersrente Teil 1 + Teil 2           20'280           29'360             44'720
Weitere Abfederungsmassnahmen

Um die Senkung des Umwandlungssatzes und die Folgen der damit einhergehenden Anpassung der Vorsorgelösung abzufedern, werden die Sparkapitalien aller Aktivversicherten am 1. Januar 2024 – nebst der ordentlichen Verzinsung – um zusätzliche 2.5% verzinst.

Finanziert wird diese Abfederung durch die Auflösung von Rückstellungen. Basis für diese zusätzliche Zinsgutschrift bildet das vorhandene Sparkapital, wobei Einkäufe und Transfers von Säule-3a-Geldern seit dem 1. Januar 2021 nicht berücksichtigt werden. Für Personen, die weniger als 36 Monate bei der PKBS versichert sind, sinkt diese Zusatzverzinsung um jeden fehlenden Monat um 1/36.

Die laufenden Renten bleiben unverändert.

Zudem wird jenen Personen, die am 1. Januar 2024 58 Jahre und älter sind, der Betrag der Altersrente, auf die sie bei einer Pensionierung per 31. Dezember 2023 gemäss den bisherigen Bestimmungen Anspruch gehabt hätten, frankenmässig garantiert.

Somit ist die Anpassung des Umwandlungssatzes – auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Zinsgutschrift – kein Grund, sich deshalb vorzeitig pensionieren zu lassen.

Die Überbrückungsrente gehört weiterhin zum Vorsorgeangebot der PKBS.

Sofern diese 2024 im Vorsorgeplan vorgesehen ist, genügen neu zehn statt wie bisher zwölf Beitragsjahre, um die volle Überbrückungsrente zu beanspruchen. Neu wird ein angebrochenes Beitragsjahr als volles Beitragsjahr berücksichtigt.

Sie fragen – wir antworten

Nein.

Die neuen UWS-Modelle gelten ab dem 1. Januar 2024, das heisst für Pensionierungen per 31.12.2023!

Wenn Sie also bis und mit 30.11.2023 in Pension gehen, dann werden noch die heute geltenden UWS und die bisherigen Vorsorgepläne angewandt.

Die Rentengarantie stellt sicher, dass bei einer Pensionierung ab 1. Januar 2024 im Minimum diejenige Altersrente zur Auszahlung kommt, auf welche Sie per 31.12.2023/01.01.2024 gemäss bisherigen Bestimmungen Anspruch gehabt hätten. Diese Rentengarantie gilt für drei Jahre, das heisst bis zum 01.01.2027.

Die Garantie entfällt bei Reduktion des versicherten Lohns infolge Reduktion des AHV-Lohns, bei Bezug des Alterskapitals, infolge Scheidung oder WEF (analog heutige Regelung).

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