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Investieren? Nein danke!

Kein Platz im Anlagevermögen

Tel. +41 61 267 87 00

Montag bis Feitag
08.30 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 16.30 Uhr

Besondere Öffnungszeiten

Ausschlüsse

Da sehen wir keine Zukunft

Nicht jeder Vermögenswert lässt sich mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit, wie einer langfristig intakten Umwelt oder dem Schutz der Menschenrechte vereinbaren und bei einigen Anlagen tritt trotz Dialog mit den Verantwortlichen keine Besserung bei der Berücksichtigung der ESG-Kriterien ein. Die PKBS kann deshalb Unternehmen, welche grundlegende Prinzipien der Nachhaltigkeit verletzen und das langfristige Risikoprofil des Vorsorgevermögens belasten, aus ihrem Anlageuniversum ausschliessen. Aktuell sind bei der PKBS deshalb Anlagen in Rüstungs- sowie Kohleunternehmen von den Ausschlusskriterien betroffen.

Rüstung

Die Tätigkeit von Rüstungsunternehmen ist mit den PKBS-Grundsätzen für nachhaltiges Anlegen nicht vereinbar, da grundlegende Menschenrechte missachtet werden und Potenzial für grossflächige Zerstörung der Umwelt besteht. Dies betrifft insbesondere den Bereich der nichtkonventionellen Waffen wie Entwicklung, Herstellung, Lagerung und Vertrieb von Streumunition, Anti-Personenminen oder Nuklearwaffen. Darüber hinaus schliesst die PKBS auch Unternehmen aus, deren Umsatz zu 30% oder mehr mit konventioneller Rüstung erwirtschaftet wird. Unter konventioneller Rüstung wird die Produktion von Waffen für militärische Kampf- und Verteidigungsverbände verstanden, sprich Waffen, welche unter Einhaltung der Menschenrechte für Verteidigungszwecken eingesetzt werden können. Ausgeschlossen sind unter anderem das US-amerikanische Unternehmen Boeing oder die niederländische Airbus Group, welche beide neben Passagierflugzeugen auch mit Rüstungsverkäufen Gewinne erzielen.

Kohleunternehmen

Aus Klimarisikoüberlegungen schliesst die PKBS Unternehmen, welche im Kohleabbau oder der Kohleverstromung tätig sind, von ihrem Anlageuniversum aus. Der Abbau von Kohle und die Erzeugung von Elektrizität aus Kohle sind die grössten Quellen der CO2-Emission und damit ein Hindernis zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Ausgeschlossen werden deshalb alle Unternehmen, welche mehr als 5% ihres Umsatzes mit Kohle erwirtschaften. Neben dem negativen Beitrag zum Klimawandel bergen Investments in die Kohleindustrie auch aus finanzieller Sicht Risiken. Aufgrund der strukturellen Veränderungen im Energiesektor und den abfliessenden Investorengeldern reduziert ein Ausschluss zukünftige Verlustrisiken. Zudem werden die Chancen, die Unternehmen im Kohlesektor nur über Engagement-Aktivitäten (Dialog, Stimmrechtsausübung) zu transformieren, als zu gering eingeschätzt. Vom Ausschluss betroffen sind auch prominente Namen, wie der italienische Energieriese Enel, der russische Erdgaskonzern Gazprom und der britische Rohstoffkonzern Glencore.